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Manuelle Sackentleerung

 

Manuelle Sackentleerung

Sichere und staubfreie Produktdosierung

 

Mit manuellen Sackentleerungen von IB Verfahrens- und Anlagentechnik ist ein sicheres und vollständiges Entleeren aller Säcke und sonstigen Kleingebinden wie z.B. Boxen möglich.

Unsere Sackentleerstationen werden in erster Linie nach ergonomischen Gesichtspunkten hergestellt, um dem Bediener ein ermüdungsfreies Arbeiten zu ermöglichen.

Es können jegliche Produkte entleert werden. Eine manuelle Dosierung des erforderlichen Produkts ist durch das definierte Sackgewicht einfach. Mit den Sackschütten zur manuellen Sackentleerung kann der Bediener bis zu 60 Säcke pro Stunde entleeren. Die leeren Säcke werden direkt im seitlich befestigten Leersackverdichter entsorgt.

Falls Sie mehr Säcke entleeren wollen, empfehlen wir Ihnen unsere automatisierte Sackentleerstation. Bei dezentraler Aufstellung der Entleerungen kann das Fördergut mit der entsprechenden pneumatischen Fördereinrichtung an den Verwendungsort transportiert werden.

 

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Ausstattung und Optionen

 

Die manuellen Sackentleerungen sind Modular aufgebaut, können aber an alle erforderlichen Kundenanforderungen angepasst werden.

 

Gehäuse

Die Klappe ist wahlweise nach oben oder seitlich öffnend, wobei die nach oben öffnende Klappe durch Gasdruckfedern gedämpft wird. Wahlweise kann die Einbringung auch mit einem Streifenvorhang verhängt werden.

Ein großer Sackauflagetisch erleichtert die Arbeit. Ein Einlegerost verhindert, dass der Sack und unerwünschte Teile in den Trichter fallen. Zudem sind die Sackschütten reinigungsgerecht ausgeführt.

 

Geschlossenes Gehäuse

Für sensibilisierende Produkte können die manuellen Sackentleerungen mit einer Glasscheibe und Stulpenhandschuhen als sogenannte „Glovebox“ ausgeführt werden. Die Einbringung der Säcke findet dann über seitlich angeordnete Rollenbahnen statt.

 

Austragsoptimierung

Schwerfließende Materialen können mit Austragshilfen wie Fluidisierungspilsen, Vibratoren, Auflockerungsrührwerken oder Klopfern entleert und werden. Um eine Nachrüstung eines Klopfers vorzusehen, ist eine universale Befestigungsplatte angebracht. An diese Platte kann jederzeit ein Klopfer angebracht werden.

 

Dosierung und Förderung

Die manuellen Sackentleergeräte können mit Dosier- und Fördergeräten wie z.B. Zellenradschleuse, Saugaufgabe, Dosierschnecke oder Förderschnecke ergänzt werden.

 

Entstaubung

Die Absaugung erfolgt über ein Aufsatzfilter oder über einen Anschluss an eine separate Aspiration. Die Grundausführung der Sackaufgabestation ist stationär und mit einem Anschluss an eine vorhandene Entstaubungsanlage ausgeführt. Normalerweise werden Patronenfilter verwendet. Es kommen aber Schlauchfilter und Taschenfilter zum Einsatz. Ein leicht heraus zu nehmendes Luftleitblech sorgt für eine optimale Luftströmung und hält den Staub vom Bediener fern.

 

Entsorgung der leeren Säcke

Zur Vermeidung von Staubemissionen bei der Entsorgung der leeren Säcke kann an die Sackentleerstation direkt ein Abwurfschacht mit Sackklemme zur Befestigung eines Müllsackes montiert werden. Alternativ kann ein Leersackverdichter an den Abwurfschacht montiert werden. Für große Sackmengen ist er die perfekte Lösung zur wirtschaftlichen Entsorgung.

 

Werkstoffe

Je nach Anwendung sind die manuellen Sackentleerungen in Normalstahl 1.0038 oder Edelstahl 1.4301 ausgeführt. Andere Werkstoffe können bei Anfrage ebenfalls verwendet werden. Für den Pharmabereich werden hochwertige und totraumfreie Ausführungen angeboten. Für die Lebensmittelindustrie werden die produktberührten Anlagenkomponenten gemäß der Verordnung (EG) 1935/2004 ausgeführt.

 

Funktionsprinzip

 

Einbringen der Säcke

Der Bediener öffnet die Klappe der Sachschütte und legt den Sack auf den Ablagetisch. Dank der verbauten Gasdruckfedern lässt sich die Klappe leicht öffnen und schließen. Zur Arbeitserleichterung kann ein Vakuumheber zum Auflegen der Säcke verwendet werden.

Dann schiebt er den Sack auf einem Auflagegitter in das Sackentleergerät etwas hinein und schneidet ihn mit einem Messer auf. Durch Anheben des Sackes entleert sich dieser in den Trichter. Das Auflagegitter innerhalb der Sackschütte dient ebenfalls als Eingreifschutz.

 

Produktdosierung

Nach Bedarf wird das Produkt über ein Dosier- und Förderorgan dem Prozess hinzugefügt. Eine Kontrolle des Vorlagevolumens kann mit einem Füllstandsmelder überwacht werden. Um nachfolgende Prozessschritte vor Verunreinigungen zu schützen, kann die Sackaufgabestation zudem mit einem Sieb und einem Metallabscheider ausgeführt werden.

Je nach Kundenanforderung fällt das Produkt direkt in den gewünschten Prozessbehälter oder wird über ein Dosierorgan kontrolliert zugeführt.

 

Staubabsaugung

Die Entstaubung erfolgt bei geöffneter Klappe und wird über einen Kontaktschalter automatisch ein- und ausgeschaltet. Bei geschlossener Klappe wird der Filter mit Druckluft abgereinigt. Der Filterkuchen fällt dabei in den Produkttrichter.

 

Ausbringen der leeren Säcke

Die leeren Säcke wirft der Bediener über den seitlich angeordneten Abwurfschacht in einen Sack oder in einen angebauten Leersackverdichter.

 

Zusammenfassung

 

Vorteile

  • einfache Befüllung
  • problemlose Handhabung
  • hohe Flexibilität
  • kleine Gebindegrößen
  • geringes Gewicht
  • schnelle Verfügbarkeit

 

Ausstattung und Optionen

  • Integrierter oder mobiler Leersackverdichter
  • Mobile, transportable Ausführung mit feststellbaren Rollen (auch antistatisch)
  • Entstaubung mit Jet-Filter und Produktrückführung
  • Austragsunterstützung z.B. Auflockerungsrührwerk, Klopfer, Vibrator, Fluidisierung
  • Dosierorgan z.B. Zellenradschleuse, Dosierschnecke, Absperrklappe
  • Pneumatische und mechanische Fördertechnik z.B. Förderschnecke, Vakuumförderung, Niederdruckförderung
  • Sackauswurfschacht mit Sackklemme zur Befestigung eines Abfallsackes oder Leersackverdichters zur staubarmen Entsorgung der leeren Säcke
  • Manueller Impulszähler zur Erfassung der zugeführten Säcke
  • Perfekter Arbeitsschutz durch ein geschlossenes Gehäuse mit Sichtscheibe und Stulpenhandschuhen Typ „Glovebox“
  • Seitliche Beschickungsöffnung mit Lamellenvorhang
  • Integration der Sackschütte in eine Big Bag Entleerstation
  • Verwiegung des Produktes mit Wägezellen und Wägeelektronik
  • Arbeits- und Bedienbühnen
  • Aufsatzfilter mit pneumatischer Abreinigung und Ventilator
  • ATEX gem. 2014/34/EU / IECEx
  • FDA / Lebensmittelkonform gemäß EG 1935/2004
  • ATEX Ausführung für Zone 22, 21, 2 und 1
 
 

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