Verfahrens; und Anlagentechnik

Das Zeichen für innovative Schüttgut-Technik

Leersackverdichter

Auch heute noch sind handelsübliche Säcke von 25 bis 50 kg in vielen Schüttgutprozessen eine weit verbreitete Gebindevariante.

Nach der manuellen Entleerung der Säcke in einer Sackentleervorrichtung bleiben die aufgeschnittenen bzw. aufgerissenen Säcke zurück. Die Entsorgung der leeren Sackreste per Hand gestaltet sich häufig wegen der austretenden, nicht selten gesundheitsschädlichen Stäube als schwierig. Als optimale Ergänzung  zu bereits vorhandenen Sackentleerstationen bietet IB den mobilen Leersackverdichter LSV-400-M mit Aufsatzfilter in kompakter Größe.

Durch die oben liegende Klappenöffnung werden die geleerten Schüttgutsäcke in den Leersackverdichter gefüllt. Dabei können durchaus 5 bis 10 Säcke zusammen in den Verdichter gegeben werden. Zum Schutz des Bedieners bleibt die Schneckenwendel stehen, sobald der Klappendeckel um wenige Grad geöffnet wird.

Der Leersackverdichter ermöglicht eine wirksame Volumenreduzierung von Säcken aus Papier oder Kunststoff nach deren Entleerung. Die Schneckenwendel presst die Säcke auf ca. 10% ihrer ursprünglichen Größe zusammen, ein Umwickeln der Säcke um die Schneckenwelle ist konstruktiv ausgeschlossen. Die verpressten Säcke gelangen durch einen konischen Presskanal mit einem zylindrisches Auslaufrohr in die einseitig abgebundene Schlauchfolie. Die Länge des Entsorgungsschlauches kann der Bediener selbst festlegen.
Mittels einer Sackschnalle erfolgt die Befestigung des Folienschlauchs außen am Auslaufrohr.

In einem Stauchabschnitt von 2,00 m können bis zu 30 Säcke entsorgt werden. Die Schlauchfolie hat einen Durchmesser von ca. 400 mm, wobei sich in der Praxis Sackabschnitte mit einer Länge von 2 bis 3 m bewährt haben.

Der mobile Leersackverdichter von IB benötigt zum Betrieb nur einen Stromanschluss. Durch seine geringe Baugröße (1.600 mm lang, 800 mm breit und 1.800 mm hoch) eignet sich der mobile Leersackverdichter als Beistellgerät für viele bereits vorhandene Sackschütten.

Eine Atex-Ausführung gemäß Richtlinie 94/9/EG ist möglich